Die neuformierte SOLVVision AG hat sich gemeinsam mit der Apleona Group für ein Interview verabredet

In unserem Gespräch haben wir uns über die Zusammenarbeit im ITSM, ihren Herausforderungen und zukünftigen Plänen unterhalten. Außerdem erhalten Sie einen Blick hinter die Kulissen des IT-Managements und bekommen als zukünftige CIOs und IT-Direktoren wertvolle Tipps unserer Interviewpartner.

____________________________________

Interviewpartner:

Maximilian Mertz⎹ Director IT Delivery⎹ Apleona Group
Seit 3,5 Jahren bei der Apleona für die Infrastruktur und die Cloud-Einführung verantwortlich, seit wenigen Wochen auch zuständig für den Applikationssektor.

Bernhard Götze⎹ CIO⎹ Apleona Group
Als CIO der Apleona bin ich seit 2017 für alle IT Themen in der weltweiten Gruppe zuständig.

Frank Zielke⎹ Vorstand⎹ SOLVVision AG
Einer von drei Vorstandsmitgliedern und für den Vertrieb und das Marketing zuständig. Seit mehr als drei Jahren Account Manager der Apleona Group.

________________________________

Interview:

Herr Götze, Stellen Sie sich vor, die SOLVVision wäre eine Person, wie würden Sie diese beschreiben?

„SOLVVision ist ein guter Freund, auf den man sich stets verlassen kann, da er strukturiert und stark zielorientiert ist. Genau aus diesem Grund findet sich selbst bei großen Herausforderungen stets eine Lösung.“

Herr Mertz, Wie sind die Charaktereigenschaften und die Haltung von SOLVVision?

„Ich würde die SOLVVision als frisch, dynamisch, jung und sehr konzentriert beschreiben.“

Herr Mertz, Sie sind Director IT Delivery der Apleona – was sind dabei Ihre drei größten Herausforderungen?

“Sicher zu stellen, dass sich die Anwender in den standardisierten Prozessen zurechtfinden. IT-Service Management kann nur dann funktionieren, wenn sich die Kunden daran halten und nicht auf Bypässe ausweichen. Mit SOLVVision arbeiten wir zum Beispiel sehr intensiv daran, eine Knowledge-Datenbank aufzubauen und für die verschiedenen IT-Services Kategorien zu eröffnen, um den Umgang mit den Service-Prozessen zu erleichtern.

Außerdem benutzen wir den Marktführer ServiceNow für unser ITSM und haben immer wieder Abänderungswünsche, bei denen ich SOLVVision als sehr hinterfragend erlebe, sodass nicht jeder beliebige Wunsch umgesetzt wird, sondern das jeweilige Feature immer vor dem Hintergrund des größten Business Value diskutiert wird.

Hinzu kommt, dass die Apleona extrem schnell in Hinsicht der Entwicklung von neuen Prozessen ist. Die SOLVVision kommt hierbei sehr beratend und konsultativ zu uns und berichtet uns anonymisiert von anderen Kunden und wie ähnliche Probleme gelöst wurden, an denen wir uns dementsprechend orientieren können.”

Herr Götze, die SOLVVision wird in den kommenden Wochen in die AG umfirmieren und hat große Pläne – welche Tipps können Sie einem „kleinen“ Unternehmen, wie der SOLVVision, mit auf den Weg geben?

“Ein Unternehmen wächst ganzheitlich. Dieses Wachstum sollte sich dementsprechend auch in Hinsicht der Organisation und Struktur widerspiegeln. Was ich immer wieder erlebe, ist eine Steigerung des Umsatzes und des Kundenkreises, aber die Organisationsstruktur bleibt auf dem Stand eines kleinen Unternehmens. Dies kann zu Spannungsverhältnissen führen, welche durch eine entsprechende mitwachsende Organisationsstruktur vermieden werden könnten.”

Was wäre eine Sache, die SOLVVision ändern müsste, um noch relevanter zu sein Herr Götze?

“Für eine höhere Marktrelevanz, sollte die SOLVVision sich noch mehr aus der Deckung wagen und aktiver Werbung machen. Sie hat ein sehr gutes Portfolio, das jeder CIO braucht. Ich bin auch gerne bereit, hier persönlich zu unterstützen.”

Herr Zielke, wie haben Sie sich denn kennengelernt? Würden Sie ein paar Worte über die Apleona aus ihrer Sicht erzählen.

“Herr Götze und ich kennen uns bereits seit ein paar Jahren. Herr Götze war zuvor bei der Veolia tätig und hat dort bereits IT-Service-Management-Prozesse eingeführt. Bereits damals durften wir ihn an europaweiten Standorten unterstützen. Um eine entsprechende Awareness bei der Einführung der ITSM-Prozesse zu schaffen, hatten wir schon damals die gemeinsame Idee, die etablierte Prozess-Simulation „Apollo13“ durchzuführen, die hervorragend dazu geeignet ist, um Mitarbeitern und Führungskräften Prozesse näherzubringen und diese anzuwenden. Aus dieser Zusammenarbeit, bei der wir uns kennengelernt haben, ergab sich über weitere CIO-Veranstaltungen und bei einem gemeinsamen Workshop, eine sowohl persönliche als auch geschäftliche und fachliche Wertschätzung.

Sie haben schon einige Projekte mit SOLVVision umgesetzt, Herr Götze. Wie würden Sie die Zusammenarbeit mit der SOLVVision beschreiben?

“Was wir sehr an SOLVVision schätzen, ist die Kompetenz. Nur durch diese Kompetenz sind wir in der Lage, eine schnelle fachliche Einigung zu finden. Dies beruht auch auf gegenseitiges Vertrauen und einem positiven Miteinander.”

Wie würden Sie die Zusammenarbeit mit der SOLVVision beschreiben, Herr Mertz?

“Das Thema Kompetenz kann ich nur unterstreichen, da SOLVVision immer weiß, was zu tun ist. Besonders hervorheben möchte ich das Thema der partnerschaftlichen Zusammenarbeit, bei denen stark auf unsere Prozesse eingegangen wird. Dabei kommen sie mit einer großen Bandbreite an Best Practices zu uns, die sich bereits in ähnlichen Industrien bewährt haben.

Zudem hat SOLVVision bei uns vor einigen Monaten eine Analyse durchgeführt, bei der sehr stark auf alle IT-Ebenen und Prozesse eingegangen wurde. Dabei erfolgte ein Marktvergleich, um festzustellen, wie gut wir gegenüber unseren Wettbewerbern dastehen. Daraus ging wertvolles Wissen hervor, sodass wir durch die SOLVVision prozessual, organisatorisch und technologisch wachsen können.”

Warum haben Sie sich damals für die SOLVVision entscheiden? Und würden Sie die SOLVVision weiterempfehlen, Herr Mertz?

“Ich bin davon überzeugt, dass SOLVVision in Hinsicht der Themen ITSM und IT-Management ein sehr guter Partner ist. Dies liegt an ihrer Denkweise, dem Kompetenzprofil und der menschlichen Chemie. Wir waren bisher mit jedem Projektleiter der SOLVVision sehr zufrieden.”

Herr Götze, gibt es jemanden aus dem SOLVVision-Team, den Sie bewundern und mit dem Sie unbedingt ein Projekt starten möchten?

“Ich würde mit jedem Mitarbeiter, der mir bis jetzt bekannt ist, zusammenarbeiten. Bei jedem Einzelnen habe ich das Gefühl, dass ich mich auf ihn verlassen kann und auf einer hochprofessionellen Ebene gearbeitet wird.”

Was sind aus Ihrer Sicht die größten Herausforderungen für IT-Entscheider der Zukunft, Herr Götze?

“Die Fähigkeit, sich so früh wie möglich mit neuen Themen auseinanderzusetzen. Unsere IT-Branche wird immer schneller und das in einem Umfeld, welches durch die deutsche Gesetzgebung, aber auch internationale Anbieter, Unstimmigkeiten und somit weitere Herausforderungen mit sich bringt. Das Ganze muss außerdem überzeugungsfähig verkauft werden. Man muss also vorausschauend agieren, den Markt kennen und bewegt sich dabei in einem Umfeld, welches schnell wächst.”

Herr Mertz, was sind Ihre Ziele für dieses Jahr? Und was motiviert Sie, diese zu erreichen?

“Wir haben in den letzten drei Jahren ein starkes Programm durchgezogen, in dem wir mit dem Aufbau der Strukturen im Allgemeinen und mit der Strukturierung der ganzen Services und dem Support beschäftigt waren. Es geht nun darum, aus dieser neuen Situation heraus zu versuchen, alle IT-Prozesse zu konsolidieren, zu standardisieren und zu strukturieren. IT war in den 0-er und 1-er Jahren ein Business-Enabler und hat sich in den letzten Jahren zu dem kritischen Produktionsfaktor für Unternehmen gewandelt. Diesem Anspruch muss die IT dahingehend gerecht werden, dass sie beweisen muss, dass die Prozesse, die sie aufstellt und mit denen sie das Business unterstützt, umsetzbar und sinnvoll sind. Die Motivation dahinter ist die unfassbare Neugierde und Freude an den Herausforderungen des digitalen Zeitalters.”

Letzte Frage: Haben Sie noch wertvolle Tipps für zukünftige CIOs und IT-Direktoren, die unsere Zuhörer und Leser unbedingt wissen müssen Herr Mertz?

“Niemals den Kontakt zur IT selbst verlieren und sich immer in einem gewissen Rahmen die Hands-On-Qualitäten bewahren!”

________________________________

Vielen Dank, Bernhard Götze und Maximilian Mertz vonseiten der SOLVVision für das Interview.

Menü