Jira & Confluence

Im Rahmen unserer Beratung sind wir bei vielen unserer Kunden immer wieder auf die verschiedenen Produkte aus dem Hause Atlassian gestoßen. Unsere Kunden haben sich dabei hauptsächlich auf Jira als Softwareentwicklungstool konzentriert. Gelegentlich haben sich auch BitBucket, Bamboo oder Confluence dazugesellt. Eher seltener sind wir dabei auf Jira Service Desk gestoßen, was eigentlich sehr schade ist, wie Sie im weiteren Text lesen können.

Als renommiertes Beratungshaus für IT-Servicemanagement haben wir uns der Toolneutralität verschrieben und wollen stets das Produkt für unsere Kunden auswählen, das am besten zu ihrem täglichen Geschäft passt und natürlich auch der eigenen Weiterentwicklungsziele und -strategie Rechnung trägt. Niemand möchte ein aufwendig eingeführtes Produkt nach 2 Jahren austauschen müssen, weil es nicht mehr zum eigenen Business Approach passt. Wir haben uns deshalb die Atlassian-Produkte näher angeschaut und uns eine wichtige Frage gestellt, die wir klären wollten:

Die Atlassian-Produkte – Spielzeug für Entwickler oder ernst zu nehmendes Service-Management-Werkzeug für kleine und große Unternehmen?

Ein Proof of Concept hat schnell gezeigt, dass wir die wesentlichen Funktionen wie einen Enterprise Service Desk, ein Shared Service Center und auch interne Service Desks für IT, HR, Facility oder Legal unkompliziert damit abbilden können, sodass wir mit der richtigen Zusammenstellung der Tools schnell zum Ziel kommen und Mehrwerte für unsere Kunden generieren können.

Die Atlassian Produkte ermöglichen, bei richtigem Einsatz, eine ganz neue Art der Kooperation, Kollaboration und Flexibilität und unterstützen dabei maßgeblich agile Konzepte und die DevOps-Kultur.

Hierbei sind Jira und Confluence aber keine reinen Entwickler-Tools mehr, sowohl Projekt- und Knowledgemanagement als auch Produkt- und Portfoliomanagement beherrschen sie mittlerweile nativ. Zusammen mit Jira Service Desk wird die Toolsuite auch zu einem mächtigen Enterprise Service-Management-Werkzeug. Durch die hohe Flexibilität lassen sich nicht nur die klassischen IT-Service-Management-Prozesse nach ITIL abbilden, sondern sogar beliebige Geschäftsprozesse mit beliebigen Objekttypen und Workflows digitalisieren. Umfassende Möglichkeiten zum Reporting geben jederzeit ein aktuelles Bild des Gesamtstatus.

Abbildung 1: fixe und flexible Valuestreams mit Datenhaltung in Jira

Während traditionelle ITSM-Werkzeuge bei unseren Kunden als eher unflexibel und langsam wahrgenommen werden, lassen sich durch die große Flexibilität bei Jira und Co. problemlos sowohl die ITIL 4 Service Value Streams, wie z.B. die Störungsbeseitigung, aber auch spezifische Value Streams zur Request-Bearbeitung in verschiedenen Service Desks wie IT, HR, Legal oder andere Servicebereiche im Unternehmen abbilden.

In einer digitalisierten Welt werden Services oder digitale Produkte zum Endkunden angeboten, was die Verknüpfung von Customer Service und IT-Service sowohl prozessual als auch technisch notwendig macht. In diesem Szenario bestimmen Anfragen an die Shared Services den Organisationsalltag. Wie das Zusammenspiel eines Enterprise Service Desks mit den dahinter liegenden spezifischen Service Desks aussehen kann, zeigen wir in dem folgenden Bild.

Abbildung 2: Service Value Stream eines Enterprise Service Desks

Open Mind, Open Architecture

Auch der Spirit aus der Atlassian Community hat uns überzeugt, dass Atlassian ein nachhaltiger und überzeugender Softwarehersteller ist, schließlich fließt Kundenfeedback direkt in die strategische Weiterentwicklung der Atlassian-Produkte mit ein – das ist gelebtes Continual Service Improvement im agilen Sinne.

Ihre Flexibilität bekommen die Atlassian Tools nicht zuletzt durch die Offene Architektur, der sich Atlassian verschrieben hat. Atlassian bietet für seine Produkte einen Marktplatz für Erweiterungen (ähnlich den Browsererweiterungen, die jeder kennt), über den man die Produkte mühelos erweitern kann – auch darf dort jeder mitmachen und selbst professionelle Erweiterungen anbieten.

Offene API’s, auch und gerade für die Cloud Varianten der Produkte, ermöglichen eine flexible Integration in vorhandene Systeme und Anwendungen.

Pay-as-you-go & Pay-as-you-grow?

Ein großer Vorteil von Atlassian ist das Dogma „Land and Expand“, was zum einen die Kosten für die Tools für kleine und mittlere Unternehmen erschwinglich macht, aber zum anderen großen Konzernen eine Skalierung auf Enterprise Niveau ermöglicht. Die Lizenzen werden zwar in festen Kontingenten angeboten, diese beginnen aber schon im niedrigen einstelligen Bereich. Für Kleinstgruppen sind einige Produkte sogar kostenlos.

Pay less as usual

Die Total Costs of Ownership – TCO (also die Gesamtkosten für den Betrieb der Tools) sind im direkten Vergleich mit den etablierten Toolherstellern deutlich geringer, egal bei welcher Unternehmensgröße. Das liegt vor allem daran, dass das Marktplatzmodell zur flexiblen Erweiterung dafür sorgt, dass man mit den Grundlizenzen nicht viele Features mitbezahlen muss, die man gar nicht nutzt. Das macht das Pricing insgesamt fairer und reduziert die Gesamtkosten.

Das SOLVVision-Leistungsportfolio für Ihre Atlassian-Produkte

Die SOLVVision verfügt über dediziertes Know-how sowohl in der Lizenzbereitstellung, Service Management und Prozessberatung, als auch im Customizing, Betrieb und der Wartung der Atlassian-Produkte.

Das Leistungsportfolio teilt sich hierbei zum einen in die Kompetenzen der SOLVVision rund um das Thema Digitalisierung von Geschäftsprozessen und zum anderen in die Produkt Capabilities von Atlassian auf, und wie die SOLVVision diese zur Digitalisierung einsetzt:

Digitalisierung von Business-Prozessen

Im Bereich der Digitalisierung der Business-Prozesse wartet die SOLVVision mit folgendem Know-how für Sie auf:

  • Organisationsberatung
  • Prozessberatung
  • Beratung zur Nutzung der Atlassian-Produkte
  • Installation und Betrieb der Applikationen
  • Einrichtung und Betreuung technischer Schnittstellen
  • Umsetzung eigener Issue-Types und Workflows
  • Betreuung von Marketplace Apps
  • Betreuung der CMDB
  • Durchführung von Release- und Patchmanagement
  • SLA-gesteuertes Incident- und Request-Management
  • Bereitstellung von Lizenzen
Produkt-Capabilities

Mit folgenden Produkt-Capabilities möchte Sie die SOLVVision gern überzeugen:

  • Projektmanagement mit Jira Core
  • Anforderungsmanagement mit Jira Service Desk
  • IT-Service-Management mit Jira Service Desk
  • Knowledge Management und Collaboration mit Confluence
  • Agile Softwareentwicklung mit Jira Software
  • Asset Management mit Insight
  • Git-Code-Management mit Bitbucket
  • CI/ CD mit Bamboo
  • Event Management mit Jira Core
  • Mitarbeiterinformation mit Statuspflege

Diese Kompetenzen sind übersichtlich in der nachfolgenden Grafik zusammengefasst:

Abbildung 3: Das SOLVVision Kompetenzprofil der Atlassian Produkte

SOLVVision
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